Portraitfoto von Hanna Bergmann

Hanna Bergmann

Ihr Faible für Sprache und Literatur lässt sich an ihrem Lebensweg ablesen. Erst studierte Hanna Bergmann, Jahrgang 1995, Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung zur Medienkauffrau in einem Buchverlag. Ihr größtes Hobby ist konsequenterweise das Schreiben. 2020 erschien ihr Debüt, in diesem Jahr kommt ihr erster Spannungstitel für Moon Notes heraus. Trotzdem ist es ihr wichtig, auch andere Hobbys zu haben – wie Bierbrauen oder E-Bass-Spielen – um mal rauszukommen aus der „Schreib-Bubble“.

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3 Fragen an Hanna Bergmann

Was bedeutet Kreativität für dich?

Kreativität ist für mich der Funken, der das Leben lebenswert macht. In der Hinsicht bin ich eine kleine Esotante. Autorinnen wie Julia Cameron und Elizabeth Gilbert sind meine großen Vorbilder (riesige Empfehlung für die Bücher Big Magic und Der Weg des Künstlers).

Was müsste passieren, damit du mit dem Schreiben aufhören würdest?

Eine Menge. Aber im Großen und Ganzen, dass es langfristig zur Qual wird. Wenn ich nicht mehr schreibe, um meine inneren Sehnsüchte auszudrücken, sondern aus einem starken äußeren Zwang heraus. Kurz gesagt: wenn meine Psyche darunter leidet.

Wann schreibst du am produktivsten? Wenn du glücklich bist oder wenn es dir nicht so gut geht?

Am besten und liebsten schreibe ich, wenn das jeweilige Manuskript nicht die wichtigste Sache in meinem Leben ist. Wenn der Druck, abzuliefern, weg ist, und ich mich abends nach der Arbeit noch mal gemütlich aufs Sofa setzen kann, um mit einem passenden Lied in Dauerschleife ein paar Seiten runterzutippen.

 

Foto von Hanna Bergmann: ©Damien Phetsinorath